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Kernloch und Durchgangsbohrung M36

Für M36 (Regelgewinde, Steigung 4 mm) ist das Kernloch 32,0 mm mit dem Gewindebohrer und 33,80 – 34,01 mm mit dem Gewindeformer.

GEWINDEBOHRER32,0 mmBohrer = Nenndurchmesser − Steigung
GEWINDEFORMER33,80 – 34,01 mmnur eine Quelle · prüf den Katalog des Gewindeformers

Gewindeformer: Die Werte sind Richtwerte. Prüf immer den Katalog deines Lieferanten: Jeder Hersteller gibt seinen eigenen Bereich an.

Gewindeprofil M36 mit den zwei KernlochbohrungenWerkstoffAußen-Ø 36Formen 33,80–34,01Flanken-Ø 33,402Schneiden 32,0Kern-Ø 31,670Bohrungsachse
ISO-Grundprofil des Innengewindes in wahrer Form. Die dunkle gestrichelte Linie ist die Bohrungswand für den Gewindebohrer; das blaue Band ist der Bereich für den Gewindeformer: Er drückt den Werkstoff nach oben und formt so die fehlende Gewindespitze.

Gewindedaten M36

Nenndurchmesser D36 mm
Steigung P4 mm · Regelgewinde
Flankendurchmesser D233,402 mm
Kerndurchmesser D1 (Grundprofil)31,670 mm
Flankenüberdeckung H12,165 mm
Kernloch Gewindebohrer32,0 mm
Kernloch Gewindeformer, Richtbereich33,80 – 34,01 mm
OSG 6HX33,80 – 34,01 mm

Durchgangsbohrung und Senkung für Schraube M36

Durchgangsbohrung fein / mittel / grob37 / 39 / 42 mm
Kopf Zylinderschraube ISO 4762: Ø × Höhe54 × 36 mm
Senkung (DIN 974-1): Ø × Tiefe58 × 37 mm

Die mittlere Durchgangsbohrung (39 mm) ist der Normalfall; fein nimmst du, wenn die Schraube besser zentrieren soll, grob, wenn die Positionstoleranzen der Bohrungen weit sind. Die Senkung bringt den Kopf der Zylinderschraube unter die Werkstückoberfläche: Die angegebene Tiefe ist die Kopfhöhe plus eine kleine Zugabe; mit Unterlegscheibe kommt deren Dicke dazu.

Durchgangsbohrungen nach ISO 273, Köpfe nach ISO 4762, Senkungen nach DIN 974-1. Werte mit mehreren veröffentlichten Tabellen abgeglichen.

Warum der Gewindeformer ein größeres Loch braucht

Der Gewindebohrer trägt den Werkstoff als Späne ab, deshalb liegt das Loch nahe am Kerndurchmesser: hier 32,0 mm. Der Gewindeformer schneidet nicht: Er verdrängt den Werkstoff und drückt ihn nach oben, wo er die Gewindespitze bildet. Deshalb ist das Loch größer, ab 33,80 mm aufwärts: 1,80 mm mehr als beim Schneiden. Mit dem Bohrer für den Gewindebohrer würde der Gewindeformer klemmen oder brechen.

Wo du im Bereich liegen solltest

Richtung Minimum (33,80 mm) wird das Gewinde voller, aber das Drehmoment am Gewindeformer steigt. Richtung Maximum (34,01 mm) läuft der Gewindeformer leichter, aber die Gewindespitze bleibt offener. Der richtige Punkt hängt vom Gewindeformer und vom Werkstoff ab und steht im Katalog des Herstellers. Beim Gewindeformen zählt jedes Hundertstel: Nimm einen guten Bohrer und prüf die Bohrung.

Große Größen

Ab M24 wird das Drehmoment beim Gewindeherstellen hoch, beim Schneiden wie beim Formen. Auf Bearbeitungszentren und Drehmaschinen mit angetriebenen Werkzeugen ist Gewindefräsen oft die bessere Wahl: Ein Werkzeug deckt mehrere Durchmesser ab, und es gibt kein Risiko, dass ein Gewindebohrer im Werkstück abbricht.

Kernlöcher für Gewindeformer: Richtbereich aus nur einer Quelle: OSG, Leitfaden für Kernlochbohrungen bei Gewindeformern (Klasse 6HX). Grundprofil nach ISO 68-1. Richtwerte: Maßgeblich ist der Katalog des Werkzeugs, das du verwendest.

Alle Größen in einer Tabelle, mit sofortiger Berechnung.

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Häufige Fragen

Welcher Kernlochbohrer für Gewinde M36?

Mit dem Gewindebohrer nimmst du einen 32,0-mm-Bohrer (M36, Steigung 4 mm).

Welches Kernloch für M36 mit Gewindeformer?

Zwischen 33,80 und 34,01 mm: Das ist der Richtbereich aus den Tabellen der Hersteller von Gewindeformern. Der genaue Wert hängt vom Gewindeformer und vom Werkstoff ab: Prüf ihn im Katalog des Herstellers.

Welche Steigung hat M36?

4 mm, Regelgewinde. Flankendurchmesser 33,402 mm, Kerndurchmesser 31,670 mm.

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