Gewindedaten M7 × 0,75
| Nenndurchmesser D | 7 mm |
| Steigung P | 0,75 mm · Feingewinde |
| Flankendurchmesser D2 | 6,513 mm |
| Kerndurchmesser D1 (Grundprofil) | 6,188 mm |
| Flankenüberdeckung H1 | 0,406 mm |
| Kernloch Gewindebohrer | 6,2 mm |
| Kernloch Gewindeformer, Richtbereich | 6,65 – 6,71 mm |
| OSG 6HX | 6,65 – 6,71 mm |
Warum der Gewindeformer ein größeres Loch braucht
Der Gewindebohrer trägt den Werkstoff als Späne ab, deshalb liegt das Loch nahe am Kerndurchmesser: hier 6,2 mm. Der Gewindeformer schneidet nicht: Er verdrängt den Werkstoff und drückt ihn nach oben, wo er die Gewindespitze bildet. Deshalb ist das Loch größer, ab 6,65 mm aufwärts: 0,45 mm mehr als beim Schneiden. Mit dem Bohrer für den Gewindebohrer würde der Gewindeformer klemmen oder brechen.
Wo du im Bereich liegen solltest
Richtung Minimum (6,65 mm) wird das Gewinde voller, aber das Drehmoment am Gewindeformer steigt. Richtung Maximum (6,71 mm) läuft der Gewindeformer leichter, aber die Gewindespitze bleibt offener. Der richtige Punkt hängt vom Gewindeformer und vom Werkstoff ab und steht im Katalog des Herstellers. Beim Gewindeformen zählt jedes Hundertstel: Nimm einen guten Bohrer und prüf die Bohrung.
Feingewinde
Ein Feingewinde ist weniger tief, deshalb liegt das Kernloch näher am Nenndurchmesser: Für M7 × 0,75 ist das Kernloch für den Gewindebohrer 6,2 mm. Man nimmt es für feine Einstellungen, dünne Wände oder mehr Sicherheit gegen Lösen. Lies die Steigung immer auf der Zeichnung ab: Derselbe Durchmesser hat verschiedene Kernlöcher.
Kernlöcher für Gewindeformer: Richtbereich aus nur einer Quelle: OSG, Leitfaden für Kernlochbohrungen bei Gewindeformern (Klasse 6HX). Grundprofil nach ISO 68-1. Richtwerte: Maßgeblich ist der Katalog des Werkzeugs, das du verwendest.